Aufgrund stetig erfolgenden Preiserhöhungen sämtlicher Hersteller ist eine aktuelle Preiskalkulation online zurzeit nicht möglich.
Daher möchten wir darauf hinweisen, das alle Preise für Anfragen, über die Website, vom finalen Angebot abweichen können!

Virtualisierung von Konstruktionsarbeitsplätzen

Die Fertigungsindustrie im Wandel

Mit Industry 4.0 haben wir einen Wendepunkt in eine neue Ära großer Veränderungen überschritten, die einen Auswahlprozess in Gang gesetzt hat, den es zu bestehen gilt. Dieser Prozess verbindet die Produktentwicklung mit der Produktion, die wiederum von der aktuellen Nachfrage gesteuert wird. Der Wandel geht also weit über die Produktentwicklung hinaus. Er umfasst alle Bereiche, wie Forschung und Entwicklung, Nachfrage, Produktion, Qualitätssicherung, Fehlerbehebung, Verpackung, Entsorgung - und dies ist erst der Anfang. Investitionen in diesem Bereich können Ihnen einen starken Wettbewerbsvorteil verschaffen und teure hausgemachte Fehler wie den BER Flughafen, vermeiden.

Zukünftig wird der Schwerpunkt der Entwicklung auf 3D-Modellen von modellierten Einzelprodukten liegen, die am Bildschirm zu Baugruppen "zusammengebaut" und dann zu virtuellen Maschinen und weiter zu Produktionslinien montiert werden. Bei den anschließenden Tests können Fehler wie Kollisionen leicht erkannt werden. Das mechanische virtuelle Modell wird dann um elektrische, elektronische, Sensor- und Softwarekomponenten erweitert. Am Ende des Prozesses kann die Funktionalität von Produkten, Produktionslinien, Schiffen, Flughäfen wie in der realen Welt virtuell getestet werden.

Entwicklungen werden beschleunigt und können schneller auf den Markt gebracht werden. Das bedeutet: bessere Endprodukte in kürzerer Zeit, schnellere und effizientere Fehlerbehebung und das alles bei geringeren Entwicklungskosten.

Mit Industry 4.0, mit intelligenten, vernetzten Produkten und den intelligenten Fabriken, in denen sie hergestellt werden, stehen wir vor der Vereinheitlichung von Automatisierung und künstlicher Intelligenz. Das bedeutet, dass wir die gesamte Palette der neuen Technologien mit einer einzigen Plattform nutzen können:

  • Ermöglichen Sie es Mitarbeitern an verschiedenen Standorten, während der Arbeitszeit sicher und in Echtzeit zusammenzuarbeiten. Mitarbeiter in den Bereichen Engineering, Fertigung, Architektur, Bildung und Gesundheitswesen verfügen häufig über große, grafikintensive Datensätze, die sicher und in Echtzeit in 3D bearbeitet werden müssen.
  • Außerhalb der regulären Arbeitszeiten kann dieselbe Infrastruktur zur Lösung komplexer, rechenintensiver Aufgaben genutzt werden. Große Unternehmen mit Büros in verschiedenen Zeitzonen können ihre Arbeit mit derselben Infrastruktur von Zeitzone zu Zeitzone verlagern. Die Daten verbleiben sicher im Rechenzentrum oder in der Cloud. Netzwerkgeschwindigkeit und Latenzen werden nicht beeinträchtigt.

Desktop-Virtualisierung bietet eine Möglichkeit, die traditionelle Grafik-Workstation-Hardware und den Standort unabhängig zu machen. Graphics Processing Units (GPUs) bieten eine bessere Leistung und ein besseres Benutzererlebnis mit 3D-Grafiken in virtuellen Umgebungen bei gleichzeitiger Reduzierung der CPU-Last. Bisher wurde jedoch nur mit zwei Varianten jongliert:


  • Variante 1: Hier teilen sich viele virtuelle Desktops GPU-Ressourcen. Obwohl dies kostengünstig ist, bietet es nur eine begrenzte Leistungssteigerung.
  • Variante 2: Hier nutzt jeder virtuelle Desktop einen GPU-Komplettrechner. Dies bringt eine erhebliche Leistungssteigerung mit sich, ist aber mit erheblichen Anschaffungs- und Betriebskosten pro Benutzer verbunden.

ÜBER DIE AUSFÜHRUNG EINES QUADRO-PROJEKTS FÜR VIRTUELLE DATENZENTREN-WORKSTATIONS

WARUM TRADITIONELLE ARBEITSSTATIONEN NICHT MEHR ZEITGEMÄß SIND

Herkömmliche Arbeitsstationen sind teuer. Die Kosten eines Arbeitsplatzes sind beträchtlich. Ein leistungsstarkes Netzteil, teure CPUs, teurer Speicher, lokaler SSD/HDD-Speicher, eine dedizierte GPU - all dies sind erhebliche Kostenfaktoren. Aber das ist erst der Anfang - Auch der administrative Aufwand für die Software- und Hardware-Wartung ist exorbitant. Stellen Sie sich vor, Ihr Admin oder Ihre Admins rennen in einem weit verzweigten Gebäude von einer Workstation zur anderen, korrigieren Fehler, installieren neue CAD-Software, ersetzen defekte Datenplatten, stellen Daten wieder her, und ihre Designer drehen dabei Däumchen. Weitere Kosten entstehen, wenn viele Daten über das oft langsame Netzwerk vom Zentralspeicher auf die Workstation übertragen oder wiederhergestellt werden müssen.

Traditionelle Arbeitsstationen stehen die meiste Zeit ungenutzt herum. Wenn die Arbeitszeit vorbei ist, verbrauchen sie nur Strom, da sie selten abgeschaltet werden. Im Gegensatz dazu können virtuelle Arbeitsplätze auch nachts weiterarbeiten. Globale Unternehmen können ihre Arbeit auf der gleichen Infrastruktur mit der Sonne von Zeitzone zu Zeitzone wandern lassen. Andere Unternehmen lösen nachts KI- oder rechenintensive Aufgaben, der Tag gehört dann den Konstrukteuren und Wissensarbeitern.

Traditionelle Arbeitsstationen sind unsicher. Da wichtige Daten im gesamten Unternehmen verteilt und oft mehrfach gespeichert sind, können Daten leicht beschädigt werden. Daten können auch leicht auf ausländische Datenträger übertragen und gestohlen werden. Wenn Mitarbeiter Kunden besuchen oder an gemeinsamen Projekten arbeiten, werden vertrauliche, wichtige Daten oft auf schweren, teuren Notebooks gespeichert. Sie wollen sie nicht in der Mittagspause mitnehmen. Es soll zu Datendiebstahl oder zum Diebstahl ganzer PCs gekommen sein.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass herkömmliche Workstations weder den Anforderungen der Fertigungsindustrie noch denen von Wissensarbeitern entsprechen.

VORTEILE VIRTUALISIERTER DESKTOP- UND WORKSTATION-INFRASTRUKTUREN

Für eine virtualisierte IT-Infrastruktur spricht viel. Vor Beginn eines Virtualisierungsprojekts sollten die Ziele klar formuliert sein. Häufige Gründe hierfür sind:

  • Mobile und lokale Mitarbeiter anbinden?
  • Verhinderung einer dezentralen Datenhaltung?
  • Vereinheitlichung der Infrastruktur?
  • Geringe Prozess- und Arbeitsplatzkosten?
  • Arbeits- und Standortunabhängigen Arbeiten?

Sollten Sie sich hier wiedererkennen, könnte ein Virtualisierungsprojekt der richtige Weg für Ihr Unternehmen sein. Um den Virtualisierungsbedarf Ihrer IT-Infrastruktur festzustellen bieten wir unterschiedliche Lösungsansätze, von einer Remote-Demo-Umgebung in unserem Rechenzentrum in Bremen bis hin zu einem PoC vor Ort.
Kommen wir nun aber zu dem reinen Kostenvergleich zwischen physischen und virtualisierten Workstations - Hier spricht alles klar für virtualisierte Workstations.

  •  Optimierte Lizenznutzung (Verteilung nach Bedarf/Kosten).
  •  Kosteneinsparungen durch längere Nutzungszeiten der Endgeräte
  •  Benutzeranbindung innerhalb von Sekunden
  •  Zentralität - Datenverwaltung - Datensicherheit - Updates
  •  Mobile Arbeitsplätze (Home Office, Büroarbeitsplätze über preiswerte Endgeräte - Durch den Server mit den virtuellen Arbeitsplätzen bleiben die Daten immer im Rechenzentrum oder in der Cloud).
  •  Optimierung der Ladezeit (10 bis 400 Gbit/s)
  •  Reduzierung des administrativen Aufwands um ein Vielfaches durch zentrale Updates etc.
  •  Einsatz neuer KI-Techniken, wie z.B. virtuelle Zwillinge, Mustererkennung, etc. - unerlässlich für das Überleben der Unternehmen.
  •  Parrallelbetrieb möglich - Optimierung der Anwendererfahrung
  •  Ladezeitenoptimierung (10Gbit)
  •  Die extreme Leistungsfähigkeit von GPU-Prozessoren hängt von einer hohen Datenversorgung bei geringer Latenzzeit ab. Bisherige Speichersysteme können dies nicht erreichen. Wenn Sie in neue Speichertechnologie für den KI-Sektor investieren, achten Sie bitte darauf, dass nur SSDs verwendet werden. In vielen Fällen werden dies NVMe-SSDs sein, die unter Umgehung des langsamen PCIe-Busses direkt mit dem Datenspeicher Daten austauschen. Netzwerkverbindungen sollten vorzugsweise über Infiniband (IB) angeschlossen werden, da dies die höchsten Übertragungsraten mit der geringsten Latenz kombiniert. Auf diese Weise holen Sie das Beste aus Ihrer Infrastruktur heraus. Hochleistungs- und Festplattenlaufwerke sollten von nun an getrennte Wege gehen.
  •  Kosteneinsparungen durch Nutzung der Server für rechenintensive Aufgaben (Rendering, KI) außerhalb der regulären Arbeitszeiten. International tätige Unternehmen könnten ihre Arbeit von Zeitzone zu Zeitzone verlagern und so rund um die Uhr auf einer Plattform kostengünstig Entwicklungen durchführen und als erste mit neuen Produkten auf dem Markt sein.


Im Laufe unseres Beitrags konnten wir Ihnen bereits viele wertvolle Informationen liefern, aber Sie fragen sich sicher, was Sie sich dabei denken: Wie funktioniert ein solches Projekt? Deshalb möchten wir Ihnen im folgenden Zeitplan die einzelnen Schritte näher bringen:

Zeitplan: "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit" (Schiller)

  1.   Kontakt
  2.   Analyse Ihrer CAD/CAE-Umgebung
  3.   Konfiguration Ihrer Hardware
    •   mit einer ersten Budgetkoordination mit konstanter Kostentransparenz
  4.   Vierwöchige Testphase zur Bewertung der Notwendigkeit von Virtualisierung
    •    immer individuell für Ihre Konstruktion
  5.   Angebotserstellung & Auftragsabwicklung
  6.  Bewertung des POC - Übergang zum Echtbetrieb
    •   gesichert durch die POC-Einstellungen
  7.   Aufbau langfristiger Geschäftsbeziehungen durch Unterstützung Ihres Lebensumfelds oder Abschluss des Projekts
    •   Sie haben immer die Kontrolle und entscheiden, wie wir weitermachen

Konnten wir mit unserem Beitrag Ihr Interesse wecken und Sie wünschen weitere Informationen rund um unsere Virtualisierungslösungen für CAD Arbeitsplätze oder möchten gerne einmal eine Virtualisierungsumgebung austesten? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Wir bieten von einer eintägigen Remote Demo in unserem Rechenzentrum in Bremen bis hin zu einem PoC vor Ort in Ihrem Unternehmen die verschiedensten Lösungen.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema Virtualisierungsplattformen.

Past Event "NVIDIA Enterprise Day Dach 2020"


QLC NAND density

NVIDIA Enterprise-Innovations-Tage
in der DACH-Region /E

Im Rahmen der oben erwähnten Online-Veranstaltung hielt sysGen am 01.07.2020 den Vortrag "VDI bei Tag-Compute@Night".

Unsere Sprecher:

  • Dieter Nikisch (founder) of sysGen
  • Holger Rüße (CEO) and Maximilian Depta of MuM Osnabrück
  • Rainer Schittek (Head of IT- und EAP) of PurPlan

ÜBER DIE ZUSAMMENARBEIT ZWISCHEN MuM UND SYSGEN

MuM und sysGen arbeiten bei der digitalen Virtualisierung von IT-Infrastrukturen eng zusammen. Sie verfügen jeweils über sehr erfahrene, gut ausgebildete Mitarbeiter, einen großen Kundenstamm und ein Portfolio von Produkten und Dienstleistungen, das gut geeignet ist, ihre Kunden beim Übergang zur Digitalisierung mit Spitzentechnologien wie künstlicher Intelligenz (KI), virtueller Realität (VR), physikalisch basiertem Rendering, technischer Echtzeitsimulation und 3D-Grafikvirtualisierung zu unterstützen. Gemeinsam sind wir jetzt noch stärker.

Mit unserem Beitrag "VDI by Day - Compute@Night" zeigen wir, wie Sie eine einzige Plattform nutzen können, um neue KI-Techniken wie digitale Zwillinge zu integrieren. Mit diesem Beitrag möchten wir Ihnen einen ersten Eindruck von der Virtualisierung von Konstruktionsarbeitsplätzen geben und mit dem Erfahrungsbericht von PurPlan zeigen, wie eine solche Virtualisierung funktioniert.


KONTAKT


VIRTUAL MACHINES AND APPS

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